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Re: ♥ LaPeTiTeMoRt ♥

Beitragvon reddgar » Fr 18. Dez 2015, 08:31

er erwachte und wühlte sich durch den unrat den der sturm über ihm ausgeschüttet hatte
die seltsamen wolken hingen immer noch Unheil verkündend am himmel ..ein leichter wind wehte
er sah zur feste ..dort rührte sich nichts ..hatte die truppe den ort verlassen ?
wenn ja wo waren sie hin ?
waren alle gestorben ..im kampf ..an einer seuche ?
was war passiert das er nichts aus dem inneren hörte ?
allmählich machte er sich sorgen
er überlegte ob er diesen ort verlassen sollte und entschied sich doch dagegen
er holte den Falken hervor und schickte ihn in die lüfte such uns etwas zum frühstück mein kleiner
die welt ist ein haufen brauner stinkender organischer masse und wir stecken mitten drin :)
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Beitragvon Saphira » Sa 9. Jan 2016, 13:15

ihr stolzes ross weigerte sich auch nur noch einen meter weit diesen wald zu betreten und so brach sie die suche ergebnislos ab. der himmel war noch immer dunkel verhangen, als sie den ruf eines falken vernahm...
nein, das kann nicht sein! *sprach sie leise vor sich hin...* war er nicht längst über alle berge? vielleicht längst von orks gefangen oder schlimmeres? *sie verdrängte den gedanken an ihren alten weggefährten und ritt zurück zur festung...*

ihr ritt nahm ein plötzliches ende... ruhig, ruhig! *strich ihrem hengst über den hals, griff nach ihrem schwert und blieb stehen* kommt hervor wegelagerer oder was immer ihr sein möget! *ihre stimme klang energisch und ihr blick war finster und auf alles vorbereitet...
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Re: ♥ LaPeTiTeMoRt ♥

Beitragvon VisasMarr » Do 10. Mär 2016, 16:26

Müde und mit getroknetem Blut kam sie aus ihrer Höhle raus, die Schmerzen die sie dabei verspürte ignorierte sie. Sie sah zu der Gestalt auf dem Pferd hoch und ihre Hand wanderte wie von selbst an ihre Seite um das Schwert zu ziehen, nur griff sie ins leere da ihr Schwert beim Kampf mit den Orcs zerbrochen war. Ihre Miene verfinsterte sich weiter und in ihre Augen trat ein kalter Glanz.

" Wen ihr reden wollt, dann beeilt euch, ich hab nicht den ganzen Abend Zeit."
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Beitragvon reddgar » So 13. Mär 2016, 08:52

es dauerte stunden bis der Falke zurück kam ....hatten sogar die hasen und anderen Tiere diesen seltsamen ort den er einmal seine heimstadt nannte verlassen??
er nahm den einen hasen aus und steckte den braten auf einen holzspiess den er sich geschnitzt hatte ..gab die Innereien seinem Falken der sich sofort drüber hermachte
plötzlich ...mitten in der Mahlzeit schoss sein treuer begleiter in die höhe und stiess einen warnschrei aus
es kam wer
er löschte das feuer ..sah nochmal auf den braten und suchte etwas Deckung hinter einem stein..eine hand am Schwertknauf ..die andere an den fels gelehnt schaute er auf die gestalt die dort angeritten kam

die silhouette kam ihm bekannt vor ..dann vernahm er eine wohlbekannte stimme
seinem fliegenden begleiter kam die person wohl auch bekannt vor ..er setzte sich auf die schultern seines Herrn ..zum glück hatte dieser seine lederne Rüstung noch an ..die fänge des Falken hätten sich sonst in sein fleisch geborht

so verliess er seine Deckung und ging winkend und erleichtert hier doch noch ein bekanntes gesicht zu sehen auf die Reiterin zu ..eine leichte Verbeugung andeutend stand er nun vor ihr
saphi ..lang nicht gesehn holdeste unter den holden er musste breit grinsen als er die worte sprach
wo sind all die anderen hin ?? ..keiner rührte sich als ich ankam
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Re: ♥ LaPeTiTeMoRt ♥

Beitragvon madragon » Fr 25. Mär 2016, 14:07

Ironie des Schicksals

Die plündernden und mordenden Orkhorden an unseren Grenzen scheinen fürs erste erfolgreich vernichtet worden zu sein.  Dutzende dieser Kreaturen haben ihr Leben unter meinem Hammer gelassen. Die Schnitte und Fleischwunden an meinem Körper sind nicht Lebensgefährlich.
Der Sturm hat nachgelassen und es weht nur noch ein kalter Wind, begleitet vom ewigen Nieselregen.
Diese Schlacht habe ich überlebt, doch Ironie des Schicksals befinde ich mich nun in dieser Präkären Situation.
Das Unwetter der letzten Nacht hat viele der alten Bäume entwurzelt und umgerissen, einer dieser Bäume hat mich dann erwischt und mich unter ihm begraben. Nun liege ich hier auf dem Bauch, im vom Regen aufgeweichten Boden, eingeklemmt unter einem riesigen Baum im Dreck. Meine Arme befinden sich ebenfalls unter diesem Gewicht und ich bekomme sie nicht frei. Der weiche Boden hat schlimmeres verhindert und ich habe keine Knochenbrüche erlitten, allerdings bin ich in den Boden gedrückt worden und ein entkommen wird schwierig.
Geschwächt vom Kampf, der Kälte und den Verletzungen.
Laut rufen damit meine Gefährten mich finden wäre nicht ratsam, das könnte Raubtiere anlocken.

Nun sitze ich in dieser Falle, in der Hoffnung das der Boden noch weiter aufweicht und ich mich irgendwie hinauswinden kann, bevor mich der Schlamm erstickt...
Mittlerweile ist es wieder dunkel geworden, Nebel zieht seine langsamen Bahnen durch den düsteren Wald. Fahles Licht spendet der orangefarbene Vollmond am Firmament. Stille.
Ein leises rascheln dringt durch die Stille, irgendetwas oder jemand scheint etwas zu suchen oder zu jagen.
Ich fühle mich unwohl, hilflos, Schmerzen und Kälte sind kaum zu ertragen.Ich verhalte mich ruhig.
Schlagartig springt ein Schatten in mein Sichtfeld, weiße Fangzähne blitzen im fahlen Licht, Speichel tropft vom Raubtiergebiss. Der graue Wolf fängt an zu knurren, seine gelben Augen leuchten.
Mir bleibt nicht viel Zeit um mein Leben zu retten, Adrenalin fliesst durch meinen Körper, das Herz fängt an zu rasen, Muskeln spannen sich an, ich schreie. Dann ein Geräusch wie von einem Stiefel der aus dem Matsch gezogen wird, mein Arm schnellt blitzartig vor, meine Hand greift der Bestie an die Kehle. Ein kurzes überraschtes quieken ertönt, ich greife hart zu und reisse meinen Arm zurück. Das quieken verstummt, Blut bespritzt mich, das zucken des Tieres hört auf.
Ich halte einen blutigen Klumpen in der Hand.
Nun habe ich Wasser vom Regen und Nahrung. Aber ein Wolf ist selten allein.
Das weitere Schicksal wird über mich richten.
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Beitragvon madragon » So 27. Mär 2016, 21:14

Der Morgen fängt an zu dämmern, der Nebel lichtet sich langsam. Unnachgiebig peitscht nun der Regen hinab.
Ich würge mein zähes und blutiges Frühstück hinunter um zu Kräften zu gelangen. Die Feuchtigkeit des Bodens nimmt enorm zu und mein Gefängnis wird zu einem Schlammloch, ich muss den Kopf hochnehmen um nicht zu ertrinken, aber ein Entwinden ist mir immer noch nicht möglich, das Gewicht drückt unnachgiebig weiter.
Dann höre ich aus der Ferne ein leises Geräusch, das immer lauter zu werden scheint. Ein in regelmäßigen Abständen wiederholendes, langsames, matschendes Geräusch. Die Ursache dieses Geräusches liegt nicht in Richtung meines Sichtfeldes und es wird lauter, es handelt sich sehr wahrscheinlich um Schritte eines vierbeinigen Lebewesens und es bewegt sich auf mich zu.
Feind oder Freund? Hoffnung oder Gefahr? Es nähert sich meinen Beinen.
Das Tier hält neben mir,  es schnaubt. Nun erscheint ein Pferdekopf in meinem erreichbaren Sichtfeld.
Vorsichtig bewege ich meine Hand in Richtung der Nüstern und tätschel den Nasenrücken, es scheint Vertrauen zu fassen. Der Kopf neigt sich weiter zu mir runter und ich kann einen Zügel erfassen. Das starke Tier hebt seinen Kopf und bewegt sich langsam Vorwärts. Ein Schmerz durchfährt meinen Rücken, aber mein Griff lässt nicht locker. Ich bin frei.

Nun liege ich ausgestreckt neben dem Tier. Langsam drehe ich mich herum und sehe einen starken, schwarzen, reiterlosen Hengst. Sattel und Zaumzeug bestehen aus schwarzem Leder und rostigem Eisen. Grobe Handwerkskunst. Seinen Besitzer scheint dieses treue Pferd im Kampf verloren zu haben.
Ich ziehe meinen Kriegshammer aus dem Matsch, schultere ihn und ziehe mich erschöpft in den Sattel.
Ein leichter Schenkeldruck und der Weg führt mich weiter Richtung Heimatfeste. Zwei Tagesritte wird es in Anspruch nehmen.
Ich liege mehr als das ich sitze, mein Kopf ruht auf dem Hals meines Retters. Nach einer unabschätzbaren langen Zeit macht mein Pferd halt, ich drehe meinen Kopf und erblicke eine Höhle und eine noch nicht erkennbare Gestalt.
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Beitragvon VisasMarr » Mo 28. Mär 2016, 11:46

Missmutig betrachtete sie den Reiter und zog ihn dann Seufzend und ächzend vom Pferd. Das Vieh tänzelte dabei die ganze Zeit nervös rum was, wohl von dem Blutgeruch der an ihr hing, herrührte. Sie lies den Bewusstlosen Reiter zu Boden sinken, griff ihm unter die Arme und zog ihn keuchend in die Höhle wo sie ihn neben das Feuer legte. Dann besah sie ihn sich näher und stellte fest das er wohl kein einfacher Wanderer war sonder eher ein ehemaliger Soldat. Wie auch immer, er gehörte wohl nicht zu Inquisition und damit war er zumindest vorübergehend ihr Freund. Sie tastete ihn nach Verletzungen ab, fand aber nur ein paar Prellungen sowie eine gestauchte Schulter, also nichts ernstes. Sein Fieber und seine Ohnmacht rührten wohl von den nassen Klamotten her. Sie zog ihn aus und legte alles zum trocknen an das Feuer. Dann ging sie hinaus um sich das Pferd anzusehen. Als das Pferd die mit getrocknetem Blut behaftete Kriegerin sah wurde es wieder nervös und sie konnte sich ihm nicht nähern, also ging sie zurück in die Höhle und machte einen Kräuterbrei zurecht und bestrich damit seine Brust und seinen Hals, dann setzte sie sich in die Schatten und beobachtete ihn Misstrauisch und voller Argwohn.
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Beitragvon madragon » Mo 28. Mär 2016, 13:30

Begegnung in der Höhle

Ich muss Kurzzeitig weggetreten sein, ich fühle Trockenheit und Wärme. Ich öffne vorsichtig die Augen, die sich erstmal an die Lichtverhältnisse anpassen müssen. Neben mir prasselt ein Feuer, es muss mir jemand geholfen haben. Aber ich scheine alleine hier zu liegen, lediglich bedeckt mit einem Stück Wildleder das meine Männlichkeit bedeckt.
Ich sehe jetzt besser und schaue mich um, falls doch jemand hier sein sollte bin ich demjenigen Schutzlos ausgeliefert. Ich darf keinen Argwohn aufkommen lassen.
Mein Blick schweift in eine dunkle Ecke, dort sehe ich im Schatten eine Person sitzen die mich beobachtet.
Diese Person trägt einen schwarzen Kapuzenmantel, das Gesicht ist nicht zu erkennen, der schwache erste Eindruck muss täuschen. Denn immerhin hat sie es geschafft mein Gewicht vom Pferd zu ziehen und mich hierher zu schaffen.
Die sonore, dunkle Stimme von Madragon ertönt im Widerhall der Höhle.
"Seid gegrüßt Fremder, habt Dank für eure Hilfe. Wer seid ihr und was treibt euch in diese Gegend?"
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Beitragvon VisasMarr » Mo 28. Mär 2016, 15:06

Ihre kalte, leise Stimme Durchschnitt die Höhle wie ein kalter Wind einen Nackten Bettler.

"Mein Name tut nichts zur Sache und ich half euch auch nur weil ihr kein Inquisitor seid. Also wer seid ihr, die Prellungen die ihr habt stammen von keiner mir bekannten Waffe, sie sehen eher so aus als hätte euch ein Baum unter sich begraben."

Sie stand auf und näherte sich ihm vorsichtig, darauf bedacht genügend Abstand zu lassen. Durch den Schein des Feuers konnte er ein Teil ihres Vernarbten Gesichtes und ihre Kalten Grauen Augen sehen. Sie ging vorsichtig und bedacht in jeder Bewegung eine Drohung, den Schmerz den sie dabei verspürte ignorierte sie, wen es zum Kampf komme sollte würde sie sich schon zu wehren wissen. Seine Muskeln bedeuteten nicht unbedingt einen Vorteil.
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Beitragvon madragon » Mo 28. Mär 2016, 18:07

Madragon richtet sich zu seiner vollen Größe auf, unbeachtet der Folgen die diese Entscheidung nach sich zieht und blickt herab, seine schwarzen Augen fixieren die Fremde.Der Schatten, der durch das flackerne Feuer entsteht, verdunkelt den Rest der Höhle. Seine Stimme ist klar und tief.

"Ich stehe in eurer Schuld, aber ich werde keine Rechenschaft über mein Tun und Handeln euch gegenüber ablegen. Nur so viel, die Inquisition im Süden des Reiches ist mir ebenso ein Dorn im Auge. Ich bin ein Offizier im Dienste meiner Königin, auf deren Land wir uns befinden. Ich habe keinerlei Interesse daran unsere Kräfte zu messen. Ich kann euch anbieten mit mir weiterzuziehen, die Feste würde euch Schutz bieten falls ihr vor etwas fliehen solltet. Oder ihr geht wieder eurer eigenen Wege."


Mit diesen  Worten dreht Madragon sich um, legt seine Rüstung an und sammelt seinen Besitz ein. Er bewegt sich in Richtung Höhlenausgang um nach seinem Perd zu sehen.
Zuletzt geändert von madragon am Mo 28. Mär 2016, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
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